29.06.1952: Grundsteinlegung
02.11.1952: Konsekration durch den Weihbischof
1900: Man zählte in Barntrup und den umliegenden Dörfern nur 17 Katholiken.
Im 2. Weltkrieg änderte sich die Situation durch den Zustrom von Evakuierten. Am 07.09.1943 kam der ebenfalls evakuierte katholische Pastor Lutterberg, so dass eine eigenständige katholische Gemeinde entstand. Zeitweise waren bis zu 12% der Barntruper Bevölkerung katholisch.
1946: Mit dem starken Strom von Vertriebenen kamen viele Katholiken hier her. So auch der Breslauer Pastor Thomalla. Er übernahm am 02.02.1946 die neu gebildete Kuratie Barntrup, die sich eine eigene Kirche wünschte.
1952: Man trug dieser Entwicklung durch den Bau dieser Kirche und dem Ankauf des
Gemeindehauses Rechnung.
In der Zeit von 1943 bis zur Fertigstellung der katholischen Kirche stellte die evangel. Gemeinde ihre Kirche für katholische Gottesdienste zur Verfügung.
Mehr als 400 Jahre nach der durch Simon VI. verfügten Reformation in Lippe hat Barntrup wieder eine katholische Kirche.
13.09.2026 – Weihbischof em. Hubert Berenbrinker hat die katholische Kirche profaniert und damit ihre bisherige Nutzung als Gotteshaus offiziell beendet. Zugleich wurde im Gemeindehaus ein eigens gestalteter Gottesdienstraum gesegnet, der künftig für gemeinsames Beten und Feiern genutzt wird.
Ein Altar wurde von der Gemeinschaft des Instituts St. Bonifatius auf dem Kupferberg gestiftet; er stammt aus einer kleinen Hauskapelle in Paris.
Die Kirche wird nun als Ausgabestelle der Tafel Ostlippe genutzt.
















