An dieser Stelle stand vormals ein Fachwerkgebäude im Stil eines Ackerbürgerhauses.
1880 wurde es von der jüdischen Gemeinde erworben.
Mit der Einrichtung eines Betsaals diente das Gebäude bis zum Verkauf im Juli 1933 der jüdischen Gemeinde als Bethaus – ohne jüdisches Ritualbad.
Die Gemeinde erreichte 1855 mit 49 Personen ihre größte Mitgliederzahl.
- Zur jüdischen Gemeinde gehörte auch der kleine Friedhof an der Hagenstraße,
zwischen Wolf- und Bahnhofstraße gelegen.
- Zum Gedenken an die jüdischen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherr-
schaft wurde in der Großen Twete ein Mahnmal errichtet.


